Mittwoch, 22. Januar 2014

Der eine wie der andre!

Nur mal so eine Idee.

Der eine wie der andre

Wie gestern so heute,
sie sind mir unbekannt,
all die Leute,
es ist so interessant.

Nur ein einziger Blick,
ich still und leis,
es bedarf keinen Trick,
sie geben so viel preis.

Mal in Bluse, Mal im Kleid,
Manche groß, manche klein,
manch eine vergiftet mit Neid,
lächelt falsch, nur zum schein.

Dieser schlurft durch die Gassen,
der blick leblos und kalt,
als würde er die Welt hassen,
macht nicht einmal halt.

Sie dort tätschelt ihr die Wange,
die andre steht steif und still,
fragt sich bloß nur wie lange,
weil sie kein Mitleid will.

Er hält seine Schwester,
sie ist keine Fünf Jahre alt,
spielt mit ihr, hält sie fester,
ihr lachen in der Straße hallt.

Ich sitze im Cafe',
es schlägt zu vollen Stunde,
bezahle, lächle und Geh,
ich bin ja nur schlichter ein Kunde.

Ellen