Freitag, 3. Januar 2014

Gedankenpost ~ Neujahres Hoffnungen

Ein Jahr beginnt neu und jeder hat genaue Vorstellungen davon, wie das Jahr werden soll. Man braucht gar nicht groß darüber nachdenken, denn alles was einem nicht gefällt will man anders machen. Der eine will aufhören zu rauchen und der nächste wollte endlich mehr für die Schule tun. Die Nächste glaubt mit einer strickten Hungers Diät glücklich zu werden. Aber was denken sich die Menschen bloß dabei? Glauben sie, nur weil ein neues Jahr anfängt, können sie all ihre Mängel und Fehler die ihnen nicht passen, plötzlich beenden. Optimismus für das neue Jahr ist gut, doch manchmal frage ich mich, auf welches Wunder die Menschen hoffen, die sich zwar etwas vornehmen, doch tief in ihrem Hinterkopf schon wissen, dass sie das eigentlich Ja alles doch nicht wollen, weil es zu anstrengend ist und zu viel arbeit macht. Auch ich habe mir wieder Dinge für das neue Jahr vorgenommen die ich unbedingt einhalten möchte. Hier zwei Beispiele.
1. Bsp: Ich will wieder mehr an meiner Geschichte weiterschreiben und habe vorgestern da auch schon mit angefangen.
2. Bsp: Ich will nichts Süßes mehr essen, da mir Süßigkeiten nicht gut bekommen. Sie verursachen mir nach dem Genuss Magenschmerzen, Übelkeit und einiges mehr. Damit habe ich auch ab dem ersten Januar angefangen. (Bis auf das Anstoßen des neuen Jahres versteht sich. Mit Apfelpunsch, da ich Sekt einfach nicht ausstehen kann.)

Ich frage mich selbst, was mir das bringt und dennoch tue ich es trotzdem, einfach um mich auf das Jahr 2014 mehr zu freuen. Einfach um zu denken, dass ich mich am Ende des Jahres so verbessert habe, dass ich mir die nächste Hürde für das Jahr 2015 aufbürden kann. Das ist doch komplett verrückt. Ich kann doch diese Ziele auch im Jahr mir einfach vornehmen und an mir arbeiten. Ich weiß noch ganz genau das Ich für das Jahr 2013 auch viele Dinge mir aufgebürdet habe und es nicht geschafft habe. 
Ich will damit nicht sagen das grundsätzlich alle Neujahres Vorsätze nicht gelingen, sondern das es doch völlig egal ist, wann man sie sich setzt. Und doch tue ich es jedes Jahr aufs Neue. Es ist in mein Gehirn eingetrichtert. 
Vielleicht kann ich ja dieses Jahr alle Dinge erfüllen, die ich mir von mir selbst wünsche. Doch fürchte ich,dass es so viele sind, dass ich dabei ertrinken werde.

Ellen