Dienstag, 4. November 2014

Gedicht "Bitterböse Worte"

Bitterböse Worte

Es gibt ein Biest,
schleicht durch die Nacht,
noch während du schliefst,
ist es erwacht.

Stehst im dunkeln,
hat dich im Visier,
seine Augen funkeln,
dies ist sein Revier.

Schlägt zu mit Klauen,
hinterlässt tiefe Wunden,
wo bleibt der Morgengrauen?
Wie viele Stunden?

Doch auch das Licht,
das Monster nie flieht,
heilt die Wunden nicht,
egal was geschieht.

Ist nur unsichtbar,
für niemand zu sehen,
doch ich höre's klar,
kann jedes Wort verstehen.

Es mit mir spricht,
Worte sind seine Macht,
es mich zerbricht,
Stück für Stück,
ganz sacht.

Ellen

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