Montag, 10. November 2014

Gedicht "Schutzschild"

Schutzschild

Schild immer oben,
nichts kann mich berühren,
doch ist es gelogen,
wollt doch nichts spüren.

Die grausame Angst,
sitzt mir im Genick,
im Panzer verschanzt,
mein kleiner Trick.

Alles prallt dagegen,
hält er noch stand?
wie soll ich ohne leben,
auf so offnem Land?

Bin leicht zu zerbrechen,
braucht so wenig Dinge,
kannst du mir versprechen,
dass alles gut ginge?

Meine Maske, lass sie mir,
reiß sie nicht herunter,
zügle deine neugier,
schau bloß nicht darunter.

Was du sehen wirst?
Tränen auf meinen Wangen,
vielleicht Hoffnung verlierst,
mir ist sie vergangen.

Spüre es überall,
vielleicht jetzt noch stehen kann,
doch auch der härteste Schutzwall,
zerbricht irgendwann.

Ellen

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